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| Begriff | Definition |
| Automotive | AutomotiveAutomotive ist ein Oberbegriff für alle Fahrzeuge, egal ob spurgeführt oder nicht, die von Kraftmaschinen angetrieben werden. Oftmals wird Automotive mit Automobil gleichgesetzt. Das ist jedoch nicht richtig. Die Zuliefer-Industrie der Automotive-Branche beliefert die Automobil- und Bahnindustrie, den Schiffbau sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Da für den Massenmarkt der Automobilfertigung spezielle Anforderungen zu erfüllen sind (bei gleichzeitig großem Umsatzziel), werden häufig spezielle Automotive-Unternehmen als Spin-Off (Ableger) zu den bestehenden Unternehmungen gegründet oder als weitestgehend eigenständige Abteilung innerhalb eines Unternehmens etabliert. In einigen Regionen haben sich die Zulieferer der Automotive-Branche zu Netzwerken zusammen geschlossen. Der Begriff Automotive ist ein neu geprägter Begriff, der vor einigen Jahrzehnten noch unbekannt war. |
| Bundmuttern | BundmutternEine Bundmutter ist eine normale oder hohe Sechskantmutter, die an einer der beiden Stirnflächen mit einer Scheibe - ähnlich wie mit einer Unterlegscheibe – erweitert ist. Dadurch wird die Schraubkraft auf eine größere Fläche verteilt, was bei weichen Gegen-Materialien wie Aluminium und Kunststoffen von Vorteil ist. Die Kontaktfläche an der Bundmutter kann auch mit einer Sperrverzahnung versehen sein, was zu Formschluss mit dem weichen Gegenstück führt. Es gibt Bundmuttern Norm: DIN 6331 |
| Drehteile / Drehen | Drehteile / Drehen / DrehereiDrehen ist ein zerspanendes Fertigungsverfahren für Metalle und Kunststoffe. Gedreht wird manuell auf einer Drehbank oder automatisiert auf einer Drehmaschine. Im Gegensatz zum Fräsen dreht sich hier das Werkstück beziehungsweise Halbzeug; es führt die Hauptschnittbewegung mit seiner Rotation aus. Das fest eingespannte Werkzeug (Drehmeißel) wird am drehenden Werkstück mit Hilfe des Werkzeugschlittens entlang bewegt, um einen Span abzuheben; es führt die Zustell- und Vorschubbewegung aus. Nur in besonderen Fällen (beispielsweise bei Gewindewirbeln) trägt auch das Werkzeug zur Schnittbewegung bei. In der Einteilung der Fertigungsverfahren nach DIN 8580 zählt das Drehen als Trennverfahren. Beim klassischen Drehen werden hauptsächlich rotationssymmetrische (runde) Teile bearbeitet. Die moderne Technologie einer CNC-Drehmaschine macht es möglich, auch Werkstücke zu fertigen, die früher nur auf einer Fräsmaschine zu produzieren waren. Sind die Drehteile im mikroskopischen Bereich (sogenannte Kleinstdrehteile), beispielsweise in der Uhren- oder Medizinalindustrie sowie der Mikrotechnik, spricht man von Décolletage. In der Holzbearbeitung heißt ein ähnliches Verfahren Drechseln. Es hat mit dem Drehen die rotierende Werkstückbewegung gemeinsam, unterscheidet sich jedoch vom Drehen über die manuelle Führung der Drechselwerkzeuge, derweilen eine Drehmaschine nicht nur Führungen rotatorischer Art zur Drehbewegung von Futter und Werkstück, sondern auch Linearführungen zur (meist zweiachsigen) Zustellung des Werkzeugs hat: den Längs-Support und den in aller Regel 90 Grad quer darauf montierten Plan-Support. |
| Gewindebolzen | GewindebolzenSchrauben ohne Kopf können Stiftschrauben, Gewindestifte, Madenschrauben oder Gewindebolzen sein, mit einem zweigeteilten oder durchgehenden Gewinde. Ein Anwendungsbeispiel für einen Gewindestift ist der Befestigungsstift für Türgriffe, ein Beispiel für Stiftschrauben sind die Schrauben zur Verbindung des Zylinderkopfes mit dem Motorblock bei Kolbenmotoren. Das Dehnungsverhalten (Material und Querschnitt) von Zylinderkopfschrauben ist an die Verhältnisse angepasst. |
| Normteile | NormteileEin Normteil ist ein Bauteil der Technik, des Bauwesens, der Elektrik, oder des Maschinenbaus, das in allen Einzelheiten in einer Norm festgelegt und beschrieben ist. Sie werden durch Normausschüsse so festgelegt, dass sie allgemein verwendbar und untereinander austauschbar sind. Daneben existieren Werksnormen großer Firmen, die teilweise Eingang in den Allgemeingebrauch gefunden haben. Diese Teile nennt man oft auch Normalien. Normteile werden meist nicht selbst hergestellt, sondern von speziellen Herstellern käuflich erworben. Norm- und Zukaufteile werden meist in Katalogen oder Verzeichnissen, in neuerer Zeit in digitalen Teilebibliotheken oder Teilemanagement-Systemen verwaltet. Typische Normteile sind:
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| Schweißmuttern | SchweißmutterSchweißmuttern (siehe Abbildung) werden mit dem Blech durch Widerstandsschweißen (Buckelschweißen) verbunden. Die Mutter weist dazu auf der Schweißseite einen Zentrieransatz und mehrere spitze Schweißwarzen auf. Ein Gegenhalten der Mutter beim Anziehen der Schraube ist nicht notwendig. Schweißmuttern werden deshalb an schwer zugängigen Stellen im Karosseriebau und im Gehäusebau verwendet. Eine Schweißmutter lässt sich nur schlecht auf vorbehandelte Bauteile (lackiert o.ä.) aufschweißen. Nach dem Aufschweißen muss oft eine Korrosionschutzbehandlung erfolgen. Norm: DIN 929 |
| Glossary V2.0 | |